Berg heil!

 

 

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Am Samstag, 30.9.06 um 8.20 Uhr trafen sich 8 Jugendliche und 3 Betreuer zum Bergsteiger-Wochenende am Hauptbahnhof. Wir fuhren mit der BOB bis Lengrieß und dann mit dem Bergsteigerbus bis in die Eng. Von dort ging es an den Engalmen vorbei, hinauf zur Falkenhütte. Die ersten 1 ½ Stunden waren nur bergauf und so mancher musste ein bisschen kämpfen. Oben auf dem Sattel sah man schon hinüber zur Falkenhütte. Der Weg dorthin führte uns direkt am Fusse der Lalidarerwände vorbei. Nach insgesamt 2 ½ Stunden erreichten wir die Falkenhütte. Nachdem wir unser Lager eingerichtet haben, trafen wir uns am runden Tisch und spielten Karten. Kartenspiele in so großer Runde scheinen nie zu Ende zu gehen, aber rechtzeitig zum Abendessen war auch das längste Spiel beendet. Die Hütte war dann so

brechend voll, dass wir uns bald in unser Lager verzogen. Leider konnte man auch keinen Sternenhimmel betrachten, da Wolken aufgezogen waren. Das Schlafen in Hütten ist immer etwas besonderes, vor allem wenn man selbst einen Schnarcher dabei hat. Martin ist um 6 Uhr aufgestanden um noch einen Gipfelabstecher zum Mahnkopf zu unternehmen. Von den Jugendlichen hatte keiner Lust, obwohl wir eigentlich alle schon wach waren. Um 8 Uhr sind wir dann zum frühstücken gegangen. Und um 10.15 Uhr verließen wir die Falkenhütte um den Rückweg anzutreten. Trotz der Aufforderung es langsam angehen zu lassen, weil wir auch noch viel Zeit hatten, sind manche Jugendlichen im Eiltempo heruntergelaufen. Es kam was kommen musste, einer ist ausgerutscht und viel aufs Gesicht. Gott sei Dank nur kleine Schürfwunden und ein Bluterguß an der rechten Wange. Nachdem wir schon so schnell in Eng waren, hätten wir 3 Stunden auf dem Bergsteigerbus warten müssen. Doch Klaus, der mit dem Auto in die Eng gefahren war, rief seine Frau Anita an und die kam und holte uns ab. So konnten wir bereits um 14.20 Uhr mit der BOB von Lenggrieß wieder nach München fahren. Die Jugendlichen und die Betreuer waren Klaus und Anita sehr dankbar, nachdem  wir auch ein bisschen müde waren.

Auch wenn die Tour für manchen anstrengend und die Nacht für alle zu kurz war, lachten alle beim Abschlussfoto und die Stimmung war allgemein gut.

 

Gabi und Martin Graßl

 

     
 

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